Bestattungsarten

Erdbestattung

  • Klassisches Erdgrab oder weitere Alternativen
  • Große Familiengräber möglich
  • Breites Angebot von pflegefreien Erdgrabstellen
  • Vergleichsweise teure Bestattungsart
  • Hoher Pflegeaufwand

Hamburg, Wentorf und Embsen

Alle Bestattungsarten auf allen Friedhöfen

BDB Logo mit stilisiertem Buch

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

Träger des Markenzeichens

Erdbestattung

Unter der Erdbestattung versteht man die Beisetzung der verstorbenen Person in einem Erdgrab auf dem Friedhof. Die Beisetzung erfolgt dabei immer in einem Sarg. Es ist die älteste und momentan noch gebräuchlichste Form der Beisetzung in Deutschland.

Die Art der Grabstätten unterscheiden sich von Friedhof zu Friedhof. Neben dem klassischen Erdgrab, bei dem Sie einen Stein aufstellen können, gibt es auch viele Alternativen. Einige Friedhöfe bieten anonyme Erdbestattungen an, bei der die Grabstätte nicht gekennzeichnet wird.

Daneben gibt es ein breites Angebot von pflegefreien Erdgrabstellen. Bei diesen ist es Ihnen aber möglich, bei der Beisetzung anwesend zu sein. Sie können eine Grabplatte mit den Daten des Verstorbenen legen lassen.

Die Geschichte der Erdbestattung bis zum Altertum

Unter der Erdbestattung versteht man die Beisetzung der verstorbenen Person in einem Erdgrab auf dem Friedhof. Die Beisetzung erfolgt dabei immer in einem Sarg. Es ist die älteste und momentan noch gebräuchlichste Form der Beisetzung in Deutschland.

Die Art der Grabstätten unterscheiden sich von Friedhof zu Friedhof. Neben dem klassischen Erdgrab, bei dem Sie einen Stein aufstellen können, gibt es auch viele Alternativen. Einige Friedhöfe bieten anonyme Erdbestattungen an, bei der die Grabstätte nicht gekennzeichnet wird.

Daneben gibt es ein breites Angebot von pflegefreien Erdgrabstellen. Bei diesen ist es Ihnen aber möglich, bei der Beisetzung anwesend zu sein. Sie können eine Grabplatte mit den Daten des Verstorbenen legen lassen.

Friedhof mit Kapelle, Erdbestattungen

Die Erdbestattung vom Mittelalter bis Heute

Durch die Verbreitung des Christentums in Europa wurde die Erdbestattung die häufigste Beisetzungsform. Im christlichen Glauben an die Auferstehung der Toten wird der Körper des/der Verstorbenen noch benötigt. Dieser muss vollständig erhalten bleiben. Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurden die Toten auf den Kirchhöfen rund um die Kirchen beigesetzt. Aus Platz- und Hygienegründen wurden die Friedhöfe dann nach und nach außerhalb der Stadtgrenzen verlegt.

Bis heute ist die Erdbestattung im christlichen Glauben die vorherrschende Bestattungsform. Sie wird aber immer mehr durch die Feuerbestattung verdrängt.Stille verweilen.

Die Grabarten bei einer Erdbestattung

Bestattung in Hamburg

Erdwahlgrab

Das Erdwahlgrab kann von den Angehörigen ausgesucht werden. Auch die Pflege obliegt den Angehörigen. Es gibt Wahlgräber unterschiedlicher Größe, so dass entweder ein Sarg oder aber mehrere dort beigesetzt werden können.

  • Kann von den Angehörigen ausgesucht werden
  • Es sind mehrstellige Grabstellen möglich
  • Kann nach Ablauf der Ruhefrist verlängert werden
  • Vergleichsweise teuer
  • Hoher Pflegeaufwand
  • Bei mehrstelligen Gräbern müssen bei jeder Beisetzung alle Stellen verlängert werden
Erdbestattungen am Friedhofsgrab

Erdwahlgrab

Das Erdreihengrab kann nicht ausgesucht werden. Die Belegung der Reihengräber erfolgt der Reihe nach. Es kann jeweils ein Sarg beigesetzt werden. Reihengräber können nach Ablauf der Mindestruhefrist nicht verlängert werden.

  • Günstig
  • Lage kann nicht ausgesucht werden
  • Pflege muss durch die Angehörigen erfolgen
  • Nicht verlängerbar
Urnenbestattungen am Bestattungsbaum

Erdbaumgrab

Erdbaumgräber werden nur auf einigen Friedhöfen angeboten. Hierbei kann von den Angehörigen ein Baum auf dem Friedhof ausgesucht werden, an dessen Fuße der Sarg beigesetzt wird. Die Pflege der Grabstelle erfolgt i.d.R. durch den Friedhof.

  • Naturnahe Gestaltung der Grabstelle
  • Nach Ablauf der Ruhefrist können diese Grabstellen in der Regel verlängert werden
  • Die Grabstelle kann durch die Angehörigen ausgesucht werden
  • Die Pflege erfolgt durch den Friedhof
  • Nur wenige Friedhöfe bieten Erdbaumgräber an (z. B. der Friedhof Wentorf)
  • Teuer
  • Wenig Gestaltungsspielraum für die Angehörigen
Friedhof Bergedorf für Erdbestattungen

Anonymes Erdgrab

Hier wird der Sarg anonym unter einer Wiese auf dem Friedhof beigesetzt. Bei der Beisetzung dürfen die Angehörigen nicht teilnehmen. Pro Grabstelle kann ein Sarg beigesetzt werden. Auch hier gibt es keine Möglichkeit der Verlängerung der Grabstelle.

  • Günstig
  • Angehörige können nicht an der Beisetzung teilnehmen
  • Keine Namensnennung oder sonstige Kennzeichnung der Grabstelle
  • Kein Ort zum Trauern vorhanden
  • Keine Umbettung möglich
Eukalyptus

Hinweise zu einer Erdbestattung in Hamburg

Eine Erdbestattung ist eine traditionelle Bestattungsart, bei der der Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof beigesetzt wird. Der Ablauf einer Erdbestattung beginnt mit der Überführung des Verstorbenen zum Bestatter. Dort kann der Leichnam aufgebahrt und von den Angehörigen verabschiedet werden. Frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes kann die Beisetzung des Sarges auf dem Friedhof stattfinden.

Die Wahl des Bestatters obliegt hierbei Ihnen. Um den passenden Bestatter in Hamburg zu finden ist es hilfreich sich über die Wünsche des Verstorbenen und der Angehörigen klar zu werden. Er kümmert sich um die Organisation und Durchführung der Beisetzung. Er berät die Angehörigen zu den verschiedenen Grabarten und steht bei Fragen rund um die Bestattung zur Verfügung. Ein Bestattungsvorschlag kann kostenlos und unverbindlich eingeholt werden.

Anonyme Bestattungen sind eine günstigere Alternative zur traditionellen Erdbestattung. Bei anonymen Erdbestattungen wird der Verstorbene ohne namentliche Kennzeichnung auf einem anonymen Grab beigesetzt. Die Angehörigen haben dabei keinen direkten Zugriff auf die Grabstelle und die Grabpflege wird vom Friedhof übernommen. Auch bei der Beisetzung von Urnen können anonyme Bestattungen gewählt werden. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, das Nutzungsrecht an der Grabstelle zu verlängern. So können Angehörige sicherstellen, dass das Grab des Verstorbenen über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt und ein Ort der Trauer und des Gedenkens bleibt.

Eine würdevolle Bestattung ist für viele Menschen ein wichtiger Schritt im Trauerprozess. Die Wahl des passenden Bestatters und die individuelle Gestaltung der Bestattung können dabei helfen, Abschied zu nehmen und den Verstorbenen in ehrenvoller Erinnerung zu behalten.

Trauerfeier und Beisetzung

Friedhöfe & Grabstellen

Erhalten Sie Informationen zu weiteren Bestattungsmöglichkeiten und Friedhöfe in Ihrer Nähe.

Klären Sie hier Ihre Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Erdbestattungen.

Die Frist für eine Erdbestattung ist in den Bestattungsgesetzen der Bundesländer nicht einheitlich geregelt. In Niedersachsen ist sie kürzer zum Beispiel kürzer als in Hamburg. Auf Antrag beim Gesundheitsamt kann die Frist aber in Einzelfällen auch verlängert werden, zum Beispiel wenn Angehörige aus dem Ausland anreisen.

Die Kosten einer Erdbestattung hängen von vielen individuellen Faktoren ab:

  • Wie groß ist die Grabstelle?
  • Ist eine Trauerfeier gewünscht?
  • Handelt es sich um eine kirchliche oder um eine weltliche Trauerfeier?
  • Ist eine Zeitungsanzeige oder Drucksachen gewünscht?

Dies sind nur einige der Fragen, die für eine Kostenübersicht beantwortet sein müssen. Einen ersten Überblick können Sie sich bei unserem Kostenrechner verschaffen. Gerne erstellen wir auch ein individuelles Angebot inklusive aller Friedhofsgebühren. Sprechen Sie uns einfach an.

Ja, das geht. Hierfür gibt es mehrstellige Erdgräber auf dem Friedhof. Eine Übersicht der Friedhöfe finden Sie hier.

Ja, dies ist auf einigen Friedhöfen machbar. In Hamburg ist es für Menschen muslimischen Glaubens möglich. In Schleswig-Holstein ist es laut Bestattungsgesetz aus weltanschaulichen Gründen erlaubt.

Es gibt Einzel-, Reihen- oder Wahlgräber; manche Familien wählen über einen längeren Zeitraum denselben Grabplatz.

In der Regel sind die Angehörigen für die Pflege der Grabstelle zuständig. Dafür kann aber auch ein Grabpflegevertrag mit einer Gärtnerei abgeschlossen werden. Einige Friedhöfe bieten mittlerweile auch pflegefreie Erdgräber an. Eine Übersicht finden Sie hier.

Bestattungsvorsorge

Jede Vorsorge beginnt mit einem guten Gespräch

In einem unverbindlichen Gespräch können Sie sich in Ruhe über alle Möglichkeiten informieren. Gemeinsam besprechen wir, wie Ihre Wünsche umgesetzt werden können.

Schreibtisch mit Ergebniss des vorsorgeplaners zur Erdbestattung mit Trauerfeier