Verhalten bei Trauerfeiern & Beerdigungen

Zuletzt aktualisiert: 04.11.2025
Ein kleiner Ratgeber für den Besuch einer Trauerfeier.

Ein kleiner Ratgeber für den Besuch einer Trauerfeier.

Wissenswertes zu Trauerfeiern und Beerdigungen

Michael Krüger Geschäftsführer

Trauerfeiern und Beerdigungen sind emotionale Momente, die dem Gedenken des Verstorbenen gewidmet sind. Im Laufe der Zeit haben sich die Konventionen geändert. Dennoch gibt es einige Punkte, die man beherzigen sollte, damit der Ablauf der Zeremonie angemessen und würdig ist.

Trauerfeiern finden üblicherweise in einer Kirche oder Friedhofskappelle statt. Das gilt sowohl für weltliche wie auch religiöse Verabschiedungen. Wir bieten zudem einen eigenen Trauerfeierraum, der speziell für solche Anlässe eingerichtet ist.

Eukalyptus

Unterstützung bei der Ausrichtung einer Trauerfeier / Beerdigung

Es kommt oft vor, dass sich Hinterbliebene von all den Entscheidungen, die in Bezug auf eine Trauerfeier/Beerdigung zu treffen sind, überfordert fühlen. Wir helfen Ihnen gern dabei, die Organisation so eines Abschieds zu bewältigen. Die Art der Aufbahrung, Dekoration und Beigaben können dabei auf vielerlei Weise auf die Einzigartigkeit des Verstorbenen Rechnung hinweisen. Gemeinsam legen wir z.B. fest, wer die Traueransprache hält, welcher Blumenschmuck gewählt wird und welche Musik gespielt wird. Der kreativen Ausgestaltung der Trauerfeier durch Sie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt.

Heutzutage tritt der Wunsch nach weltlichen Rednern bei Trauerfeiern und Beerdigungen immer weiter in den Vordergrund. Wir vermitteln Ihnen gern einen passenden Redner/Rednerin aus unserem Netzwerk.

Ablauf einer Trauerfeier/Beerdigung

Natürlich gibt es nicht den einen, gültigen Ablauf. Schon gar nicht, wenn der Verstorbene selbst verfügt hat, dass auf bestimmte Traditionen oder Konventionen zu verzichten ist. Üblicherweise wird jedoch Musik gespielt und einer oder mehrere Redner/Rednerinnen treten nach vorn, um des Toten zu Gedenken. Bei religiösen Feiern kommen die Liturgien der jeweiligen Konfession/Religion hinzu.

Am Ende der Andacht wird der Sarg von den Sargträgern hinausgetragen und die Trauergemeinde erhebt sich und folgt ihm zur Begräbnisstätte. Bei Feuerbestattungen bleibt der Sarg in der Kapelle stehen und wird später ins Krematorium überführt.

An der Begräbnisstätte wird der Sarg ins Grab gelassen, bei religiösen Begräbnissen noch ein Gebet gesprochen. Dann verabschieden sich die nächsten Angehörigen am Grab, gefolgt von der Trauergemeinde. Der Tradition nach werden eine Handvoll Erde oder Blumen auf den Sarg geworfen. Die Mitglieder der Trauergemeinde sprechen den Angehörigen am Grab persönlich ihr Beileid aus. Wenn so eine Geste von den Hinterbliebenen nicht gewünscht wird, so wird das häufig bereits in der Todesanzeige, den Einladungen oder während der Trauerfeier kundgetan.

Bei einer Urnenbestattung nimmt die Trauergemeinde im Allgemeinen bereits in der Kapelle Abschied. Die Beisetzung der Urne findet dann, nach Verbrennung, im engsten Familienkreis statt.

Kleiderordnung, Sitzordnung, Kinder

In Deutschland ist es immer noch üblich, bei Trauerfeiern und Beerdigungen Schwarz oder wenigstens dunkle Kleidung zu tragen. Inzwischen kommt es zwar auch vor, dass die Verstorbenen selber den Wunsch hegen auf solche Konventionen zu verzichten; bunte Farben und eine eher fröhliche Grundstimmung sind dann durchaus erwünscht. Grundsätzlich aber, wenn eben nicht ausdrücklich anders gewünscht, sollte man sich in nüchternen und gedeckten Farben kleiden.

Die Sitzordnung bei Trauerfeiern hat sowohl praktische Gründe als auch die des Respekts vor der Trauer der nächsten Angehörigen und Lebenspartner. Die vorderen Plätze, sind daher den engsten Familienangehörigen vorbehalten. Redner sollten, wenn möglich, in den vorderen Reihen und eher am Gang Platz nehmen, um auf dem Weg nach vorn keine Unruhe zu verursachen.

Im Gegensatz zu früher sind Kinder heutzutage bei Trauerfeiern durchaus willkommen. Einzig bei besonders sensiblen Kindern sollte man überlegen, ob ihnen die Teilnahme an so einem emotional aufgeladenen Ereignis zuzumuten ist.

Generell ist es jedoch sinnvoll, die Kinder nicht auszuschließen. Auch wenn man meint sie schützen zu müssen, bekommen Kinder den Tod natürlich trotzdem mit, werden häufig sogar das erste Mal damit konfrontiert. Da ist es wichtig, die Kinder offen und ehrlich mit einzubeziehen, soweit sie es möchten. Am besten fragt man die Kinder selbst, ob sie an der Trauerfeier teilnehmen möchten.

Leichenschmaus oder gemeinsames Kaffeetrinken / Umtrunk

In Deutschland ist es immer noch üblich, bei Trauerfeiern und Beerdigungen Schwarz oder wenigstens dunkle Kleidung zu tragen. Inzwischen kommt es zwar auch vor, dass die Verstorbenen selber den Wunsch hegen auf solche Konventionen zu verzichten; bunte Farben und eine eher fröhliche Grundstimmung sind dann durchaus erwünscht. Grundsätzlich aber, wenn eben nicht ausdrücklich anders gewünscht, sollte man sich in nüchternen und gedeckten Farben kleiden.

Die Sitzordnung bei Trauerfeiern hat sowohl praktische Gründe als auch die des Respekts vor der Trauer der nächsten Angehörigen und Lebenspartner. Die vorderen Plätze, sind daher den engsten Familienangehörigen vorbehalten. Redner sollten, wenn möglich, in den vorderen Reihen und eher am Gang Platz nehmen, um auf dem Weg nach vorn keine Unruhe zu verursachen.

Im Gegensatz zu früher sind Kinder heutzutage bei Trauerfeiern durchaus willkommen. Einzig bei besonders sensiblen Kindern sollte man überlegen, ob ihnen die Teilnahme an so einem emotional aufgeladenen Ereignis zuzumuten ist.

Generell ist es jedoch sinnvoll, die Kinder nicht auszuschließen. Auch wenn man meint sie schützen zu müssen, bekommen Kinder den Tod natürlich trotzdem mit, werden häufig sogar das erste Mal damit konfrontiert. Da ist es wichtig, die Kinder offen und ehrlich mit einzubeziehen, soweit sie es möchten. Am besten fragt man die Kinder selbst, ob sie an der Trauerfeier teilnehmen möchten.

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