Erdbestattung
Hamburg, Wentorf und Embsen
Alle Bestattungsarten auf allen Friedhöfen

Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Träger des Markenzeichens
Erdbestattung
Unter der Erdbestattung versteht man die Beisetzung der verstorbenen Person in einem Erdgrab auf dem Friedhof. Die Beisetzung erfolgt dabei immer in einem Sarg. Es ist die älteste und momentan noch gebräuchlichste Form der Beisetzung in Deutschland.
Die Art der Grabstätten unterscheiden sich von Friedhof zu Friedhof. Neben dem klassischen Erdgrab, bei dem Sie einen Stein aufstellen können, gibt es auch viele Alternativen. Einige Friedhöfe bieten anonyme Erdbestattungen an, bei der die Grabstätte nicht gekennzeichnet wird.
Daneben gibt es ein breites Angebot von pflegefreien Erdgrabstellen. Bei diesen ist es Ihnen aber möglich, bei der Beisetzung anwesend zu sein. Sie können eine Grabplatte mit den Daten des Verstorbenen legen lassen.
Die Geschichte der Erdbestattung bis zum Altertum
Die Erdbestattung ist so alt wie die Menschheit selbst. Bereits vor über 100.000 Jahren bestatteten Menschen ihre Verstorbenen in der Erde – die ältesten bekannten Gräber stammen aus der Steinzeit. Schon damals wurden den Toten Gegenstände wie Werkzeuge, Schmuck oder Nahrung mit ins Grab gegeben, ein Zeichen dafür, dass der Abschied von Anfang an mit Ritualen und dem Glauben an ein Weiterleben verbunden war.
In der Bronze- und Eisenzeit entstanden auch in Norddeutschland eindrucksvolle Grabstätten: Hügelgräber und Großsteingräber, von denen einige bis heute in der Landschaft erhalten sind. Sie zeigen, welche Bedeutung die Menschen der letzten Ruhestätte ihrer Angehörigen beimaßen.
Im Altertum entwickelten sich die Bestattungskulturen weiter. Während die Ägypter ihre Toten aufwendig für das Leben nach dem Tod vorbereiteten, existierten bei Griechen und Römern Erd- und Feuerbestattung lange nebeneinander. Mit dem aufkommenden Christentum gewann die Körperbestattung in der Erde schließlich immer mehr an Bedeutung – eine Entwicklung, die das Bestattungswesen in Europa bis heute prägt.

Die Erdbestattung vom Mittelalter bis heute
Durch die Verbreitung des Christentums in Europa wurde die Erdbestattung die häufigste Beisetzungsform. Im christlichen Glauben an die Auferstehung der Toten wird der Körper des/der Verstorbenen noch benötigt. Dieser muss vollständig erhalten bleiben. Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurden die Toten auf den Kirchhöfen rund um die Kirchen beigesetzt. Aus Platz- und Hygienegründen wurden die Friedhöfe dann nach und nach außerhalb der Stadtgrenzen verlegt.
Bis heute ist die Erdbestattung im christlichen Glauben die vorherrschende Bestattungsform. Sie wird aber immer mehr durch die Feuerbestattung verdrängt. Stille verweilen.
Die Grabarten bei einer Erdbestattung

Erdwahlgrab
Das Erdwahlgrab kann von den Angehörigen ausgesucht werden. Auch die Pflege obliegt den Angehörigen. Es gibt Wahlgräber unterschiedlicher Größe, so dass entweder ein Sarg oder aber mehrere dort beigesetzt werden können.

Erdreihengrab
Das Erdreihengrab kann nicht ausgesucht werden. Die Belegung der Reihengräber erfolgt der Reihe nach. Es kann jeweils ein Sarg beigesetzt werden. Reihengräber können nach Ablauf der Mindestruhefrist nicht verlängert werden.

Erdbaumgrab
Erdbaumgräber werden nur auf einigen Friedhöfen angeboten. Hierbei kann von den Angehörigen ein Baum auf dem Friedhof ausgesucht werden, an dessen Fuß der Sarg beigesetzt wird. Die Pflege der Grabstelle erfolgt i.d.R. durch den Friedhof.

Anonymes Erdgrab
Hier wird der Sarg anonym unter einer Wiese auf dem Friedhof beigesetzt. Bei der Beisetzung dürfen die Angehörigen nicht teilnehmen. Pro Grabstelle kann ein Sarg beigesetzt werden. Auch hier gibt es keine Möglichkeit der Verlängerung der Grabstelle.

Hinweise zu einer Erdbestattung in Hamburg
Eine Erdbestattung ist eine traditionelle Bestattungsart, bei der der Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof beigesetzt wird. Der Ablauf einer Erdbestattung beginnt mit der Überführung des Verstorbenen zum Bestatter. Dort kann der Leichnam aufgebahrt und von den Angehörigen verabschiedet werden. Frühestens 48 Stunden nach Eintritt des Todes kann die Beisetzung des Sarges auf dem Friedhof stattfinden.
Die Wahl des Bestatters obliegt hierbei Ihnen. Um den passenden Bestatter in Hamburg zu finden ist es hilfreich sich über die Wünsche des Verstorbenen und der Angehörigen klar zu werden. Er kümmert sich um die Organisation und Durchführung der Beisetzung. Er berät die Angehörigen zu den verschiedenen Grabarten und steht bei Fragen rund um die Bestattung zur Verfügung. Ein Bestattungsvorschlag kann kostenlos und unverbindlich eingeholt werden.
Anonyme Bestattungen sind eine günstigere Alternative zur traditionellen Erdbestattung. Bei anonymen Erdbestattungen wird der Verstorbene ohne namentliche Kennzeichnung auf einem anonymen Grab beigesetzt. Die Angehörigen haben dabei keinen direkten Zugriff auf die Grabstelle und die Grabpflege wird vom Friedhof übernommen. Auch bei der Beisetzung von Urnen können anonyme Bestattungen gewählt werden. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, das Nutzungsrecht an der Grabstelle zu verlängern. So können Angehörige sicherstellen, dass das Grab des Verstorbenen über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt und ein Ort der Trauer und des Gedenkens bleibt.
Eine würdevolle Bestattung ist für viele Menschen ein wichtiger Schritt im Trauerprozess. Die Wahl des passenden Bestatters und die individuelle Gestaltung der Bestattung können dabei helfen, Abschied zu nehmen und den Verstorbenen in ehrenvoller Erinnerung zu behalten.
Klären Sie hier Ihre Fragen
Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Erdbestattungen.
Jede Vorsorge beginnt mit einem guten Gespräch
In einem unverbindlichen Gespräch können Sie sich in Ruhe über alle Möglichkeiten informieren. Gemeinsam besprechen wir, wie Ihre Wünsche umgesetzt werden können.











